Reisen bildet -Schulfahrt nach Belgien
Schulfahrten sind in unserem Schulkonzept seit vielen Jahren fest verankert. Denn jeder weiß, dass es nicht nur Spaß macht, auf Reisen zu gehen, um die Welt zu entdecken, sondern, dass man dabei auch viel lernt. Neben Fahrten nach Frankreich und England suchen wir auch immer wieder nach neuen Zielen, die Sprache und Erdkunde miteinander verbinden. So machten wir uns vor den Herbstferien mit zehn Mädchen und zehn Jungen aus den 8. bis 10. Klassen mit dem Zug auf den Weg nach Brüssel in Belgien. Hier spricht man Französisch, was eine Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler war, die diese Sprache an unserer Schule lernen. Aufregend war nicht nur die Zugfahrt und das Umsteigen, wobei man sich aufeinander verlassen sowie Rücksicht auf andere Reisende nehmen musste, sondern auch die Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vor Ort. Pünktlichkeit und Einhalten von Vereinbarungen waren Grundvoraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf und ein harmonisches Miteinander. Die Stadt Brüssel hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, von denen wir innerhalb von zwei Tagen einige bewundern konnten: vom Europäischen Parlament über das Atomium bis hin zum Manneken Pis.
Zu zweit hatten die Schülerinnen und Schüler jeweils zu einer Attraktion der Stadt einen Vortrag vorbereitet, den sie immer vor Ort hielten. Mit großer Überwindung und mit Herzklopfen meisterten fast all ihre Aufgabe. Für diese Leistung erhalten die Schülerinnen und Schüler Noten im Fach Erdkunde. Um eine gute Note im Fach Englisch oder Französisch zu bekommen, schreiben alle einen Reisebericht in einer der beiden Fremdsprachen.
Ein besonderer Höhepunkt unserer Reise war der Besuch des Freizeitparks „Bobbejaanland“, wo wir einen ganzen Tag verbrachten und unzählige Male mit acht verschiedenen Achterbahnen fuhren.
Wir wissen nun auch, wie belgische Waffeln und belgische Pommes schmecken. Belgische Schokolade ist teuer, aber lecker!
Beatrice Schaper, Englisch- und Französischlehrerin und
Tobias Preußler, Erdkundelehrer an der Otto-Unverdorben-Oberschule Dahme/Mark