Mit viel Einsatz, handwerklichem Geschick und einer großen Portion Geduld ist unser Entenhaus fertig geworden. Es steht nun auf dem Dorfteich in Niebendorf/Heinsdorf und soll dort für ein gemütliches Zuhause für Enten und ihre Küken sorgen.
Begonnen hatte alles bereits im Wahlpflichtkurs des achten Jahrgangs. Damals hatten wir die Idee, für den Teich ein passendes Entenhaus zu bauen. Bevor auch nur ein Brett zugesägt wurde, erstellten wir zunächst eine Zeichnung und planten genau, wie unser Projekt aussehen sollte. Schon da merkten wir: Ein Entenhaus entsteht nicht einfach so nebenbei. Da müssen Maße stimmen, Ideen zusammenpassen und am Ende soll natürlich auch alles stabil sein.
Im neunten Jahrgang haben wir das Projekt nun erfolgreich beendet. Dabei wurde kräftig gewerkelt, gebaut, gebohrt, gesägt und geschraubt. Unsere handwerklichen Fähigkeiten waren dabei stark gefragt. Manche Arbeitsschritte waren ganz schön knifflig, und nicht alles gelang auf Anhieb. Doch gerade das machte das Projekt so spannend: Wir konnten über uns hinauswachsen, Neues lernen und erleben, wie viel man gemeinsam schaffen kann.
Besonders schön war, dass während des Bauens immer wieder neue Ideen dazukamen. So überlegten wir zum Beispiel, wie das Entenhaus noch gemütlicher und sicherer für die Tiere werden könnte. Schließlich soll dort nicht nur Platz für die großen Enten sein, sondern auch für die kleinen Küken, damit ihnen nichts passiert. So wurde aus einer einfachen Bau Idee nach und nach ein durchdachtes Zuhause für unsere gefiederten Bewohner.
Der Feuerwehrverein aus Niebendorf/Heinsdorf hat noch einige Verbesserungen vorgenommen, damit das Entenhaus sicher an Ort und Stelle bleibt und stabil in der Mitte des Teiches liegt. Das Projekt zeigt außerdem, wie praktisch Unterricht an der Otto-Unverdorben-Oberschule sein kann. Wir lernen hier nicht nur Theorie, sondern auch Dinge, die wir später im Leben wirklich brauchen können: sorgfältiges Arbeiten, Teamarbeit, Planen, Ausprobieren und Durchhalten. Genau solche Erfahrungen machen Schule lebendig.
Am Ende können wir stolz sagen: Aus einer Idee aus dem achten Jahrgang ist ein fertiges Entenhaus geworden, das nun den Dorfteich bereichert. Und auch wenn der Weg dorthin manchmal etwas länger war, hat sich die Mühe auf jeden Fall gelohnt.
Ein besonderer Dank gilt EUROVIA für die großzügigen Sachspenden und die wertvolle Unterstützung sowie der Dachdeckerei Hensel & Stelter GbR. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei Herrn Seibt, der uns tatkräftig unterstützt, mit den Zeichnungen geholfen und uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.