Bannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur Startseite
 

Abiturjahrgang 2001

Abiturjahrgang 2001 (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Abiturjahrgang 2001

25-jähriges Klassentreffen des Abiturjahrgangs 2001 in Dahme/Mark Mensch,

 

wie schnell die Zeit vergeht. Eben noch TeenagerIn mit Träumen von der großen weiten Welt, schwups mitten im Leben mit Familie, Haustier und Beruf. Eben noch stolz auf den eigenen Unsinn im Unterricht bei Frau Kurtz, schon dem eigenen Nachwuchs erklärt, wie wichtig eine solide Ausbildung ist. Sind wir etwa alle erwachsen geworden? So ‚bodenständig‘ trafen sich am 26. September neunzehn AbsolventInnen des Dahmer Abiturjahrgangs 2001. Und ja, einige von uns gendern; so wie andere früher Hosen mit Bügelfalten trugen – von außen betrachtet wirkt manches albern. Doch zurück zum Punkt!

 

Zuerst besuchten wir unsere alte Gesamtschule; Otto Unverdorben heißt sie jetzt. Der Direktor Johannes Ebert – ist er noch jung oder wir schon alt? – präsentierte uns stolz wie Bolle eine Lehranstalt, die offenbar regelmäßig ausgezeichnet wird. Es scheint, als wäre in die altehrwürdigen Hallen unserer Jugend pädagogischer Fortschritt eingezogen. Und auch wenn wir nicht alle Neuerungen verstehen, so finden wir es dennoch schön, dass unsere Schule Schule macht.

 Jahrgang 2001 

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor der Tiersäule, die unser Jahrgang einst gestiftet hatte, ging es zum gastfreundlichen Griechen an der Schlossruine. Dort erzählten wir uns gegenseitig unsere Lebensgeschichten: Einige blieben ihrer Heimat treu. Andere gingen nach Potsdam, Leipzig oder Berlin. Manche trieb es sogar bis nach Saarbrücken und Finnland. MillionärIn wurde scheinbar niemand. Aber dafür arbeiten erstaunlich viele an Schulen. Manche verdienen ihr Geld mit Informatik oder in der Bank und andere filmen die Fußballspiele von Cottbus und Union. Sogar einen Förster, einen Polizisten und ‘nen Archäologen haben wir im Angebot – fast ein bisschen wie bei den Village People. Übrigens wer von uns Familie besitzt, erzählt stolz von bis zu vier Kindern – da staunen selbst die wenigen kinderlosen Singles.

 

Leider verging der Abend viel zu schnell. Doch längst ist klar: noch einmal dauert es nicht fünfundzwanzig Jahre bis zum nächsten Treffen. Wir kommen baldigst wieder, Dahme. Verlass dich drauf!