Sozialarbeit an unserer Schule

Über die Sozialarbeit an der Oberschule Otto Unverdorben…

 

Die Oberschulzeit ist eine ganz besondere Lebensphase. Schülerinnen und Schüler kommen von den

Grundschulen, wo sie die Grundkenntnisse im Rechnen, Lesen, Schreiben, den verschiedenen

Unterrichtsfächern und im sozialen Miteinander erlernen konnten. In der Oberschule werden diese

Grundkenntnisse ausgebaut, komplexer, umfassender und müssen sich den Anforderungen der

Erwachsenenwelt annähern.

Schule läuft nach Lehrplan. Es besteht eine gesetzliche Schulpflicht. Die Inhalte der verschiedenen

Fächer müssen vermittelt werden, denn sie bilden die Basis für erfolgreich absolvierte Prüfungen und

gute Abschlüsse. Nur so stehen den Schulabgängerinnen und Schulabgängern möglichst viele Türen

offen…das macht Sinn!

Aber dann sind da auch Freundschaften, erste Liebesbeziehungen, die Familie, Klassenkameraden, erste Partys und eine Menge anderer Einflüsse, die helfend, aber auch belastend werden können. Besonders dann, wenn der Übergang vom Kind sein zum Erwachsen werden gelingen soll. Gerade wurde einfach noch gespielt am Nachmittag, jetzt sind dort Aufgaben, die erledigt werden müssen. Gerade stand die Freizeit noch zur freien Verfügung, jetzt müssen anspruchsvolle Hausaufgabenangefertigt werden, Verantwortung übernommen werden, im Haushalt muss geholfen werden, mit den Freunden gibt es gerade richtig Ärger, der Praktikumsplatz muss her, die Ausgehzeiten am Abend und am Wochenende sind viel zu kurz und überhaupt sollen die Jugendlichen sich plötzlich vernünftig und erwachsenverhalten, dürfen aber längst nicht alles selbst entscheiden…das ist der Ablösungstanz der Pubertät…einen Schritt vor, zwei zurück, zwei vor, einen zurück…usw.

So bringen die Schülerinnen und Schüler, neben ihrem Rucksack auf dem Rücken auch einen Rucksack mit ihren eigenen Herausforderungen und Problemen täglich mit in die Schule. Logisch, dass dieser Rucksack, der jedem anhaftet, nicht vor der Tür gelassen werden kann. Wer ist also da, wenn auch in der Schule der Rucksack mal besonders schwer wiegt, jemand zum Reden, Zuhören und Rat geben gebraucht wird? An dieser Stelle setzt Sozialarbeit an Schulen an.

Sozialarbeit an unserer Schule ist ein Angebot der Jugendhilfe. Jugendliche, können direkt in der

Schule, ohne weite Wege und andere Hindernisse, in Kontakt mit der Sozialarbeiterin treten. Sie finden

dort einen vertraulichen Rahmen vor und die Nutzung des Angebotes ist freiwillig. Die Sozialarbeiterin

ist täglich vor Ort und bietet den Schülerinnen und Schülern

 ein Ohr,

 Gespräche,

 Rat, wenn sie in Schwierigkeiten geraten sind,

 Begleitung in Krisen,

 Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Ideen,

 Austausch,

 Anregungen und

 Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

 

 Ziel ist es den jungen Menschen dabei zu helfen, eigene Lösungswege zu entwickeln. Diese Hilfe zur

Selbsthilfe soll sie auf ihrem Weg zum mündigen Erwachsenen unterstützen. Sie werden nicht von

außen korrigiert, sondern sind angehalten sich mit ihren Themen so auseinander zu setzen, dass sie

nachhaltig nutzbare Denk- und Handlungsstrategien entwickeln können, die sie zu einem Umgang mit den Herausforderungen befähigen.

Darüber hinaus werden jährlich sich in den Klassenstufen wiederholende sozialpädagogische Projekte

und Projekttage angeboten, das Schülercafé koordiniert und begleitet, Ferienangebote gemacht,

schulische Veranstaltungen unterstützt und mit Klassen oder Kleingruppen gearbeitet.

Eltern nutzen die Sprechstunden in der Woche, holen sich telefonisch Unterstützung und Rat, stellen

ihre Fragen oder geben Hinweise. Für Lehrkräfte bietet die Sozialarbeit an Schule in erster Linie ein

Entlastungsangebot betreffend der sozialpädagogischen Themen. In Absprache mit Schulleitung und

Klassenlehrinnen und -Lehrern werden die angesprochenen Projekte organisiert, kann Austausch und

Rücksprache zu Ereignissen stattfinden und für alle Schüleranliegen, über das Schulleben hinaus, kann der Hinweis auf die Nutzung des Beratungsangebotes der Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter erfolgen. Eine enge Zusammenarbeit mit Lehrkräften und der Schulleitung, ist unter Wahrung des Datenschutzes, der Vertraulichkeit und der gegenseitigen Achtung der Eigenständigkeit und des jeweiligen Auftrages, unerlässlich.

 

Durch die lange Krankheit der Schulsozialarbeiterin, Frau Helmke ist die Schulsozialarbeit an der Oberschule seit Mitte Januar 2020 nicht besetzt.

Auf Grund der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-2 und COVID-19 in Brandenburg mussten die Jugendfreizeiteinrichtung „Gleis 1“ in Dahme geschlossen werden.

Um für die Jugendlichen als Ansprechpartner weiterhin zur Verfügung zu stehen und die Lücke in Schulsozialarbeit an der Oberschule zu schließen bin ich in Vertretung seit November als Sozialarbeiter an der „Otto Unverdorben“ Oberschule in Dahme tätig.

Mein Name ist Peter Dalke, ich bin Sozialarbeiter des ASB- Ortsverband Luckau/Dahme und in den Landkreisen LDS und TF mit jeweils 20 Wochenstunden tätig.

 

Der Sozialarbeiter der Oberschule ist Dienstag und Donnerstag von 9:00 – 15:00 Uhr vor Ort und für persönliche Gespräche, telefonisch, sowie per Mail zu erreichen.

 

Peter Dalke

Sozialarbeit an Schule

 

Oberschule Otto Unverdorben

Nordhag 11/12

15936 Dahme/Mark

Tel. 035451/8130

Mobil: 0173 26 38 430      email:

                                                         

 

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